„I see trees of green“: Die Finanzwelt auf dem Weg in mehr Nachhaltigkeit

Das Trendthema Nachhaltigkeit beeinflusst zunehmend Konsumentscheidungen und geht dabei inzwischen weit über Klima- und Umweltschutz hinaus. Die sogenannten ESG-Kriterien ebenso wie neue Verordnungen definieren, in welchen Bereichen Nachhaltigkeit greift und greifen soll. Auch in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft wird Nachhaltigkeit ein Fokusthema der kommenden Jahre sein.

ESG-Kriterien kurz erklärt

Sozial, ethisch und umweltschonend soll die Anlage sein. Kunden orientieren sich dabei an den sogenannten “ESG-Kriterien”. Die Abkürzung steht für „Environmental“, „Social“ und „Governance“ und betrifft Handlungsfelder wie umweltfreundliche Produktgestaltung, faire Bedingungen am Arbeitsplatz, nachhaltige Zulieferer oder Logistik sowie transparente Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption oder Bestechung.

Mehr als Klima- und Umweltschutz

Neben den Klima- und Umweltschutz geht es bei den ESG-Kriterien auch um wirtschaftliche und soziale Fragen und die Entwicklung einer modernen, lebenswerten Gesellschaft. Große Ziele also, die die Welt und die Menschheit als Ganzes betreffen Aus diesem Grund hat die UNO sich im Jahr 2015 auf die sogenannte Agenda 2030 geeinigt, einen groben Fahrplan für die Zukunft. Dabei hat sich die Staatengemeinschaft damit auseinandergesetzt, wie ein menschenwürdiges Leben weltweit ermöglicht und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen gewährleistet werden kann. Alle Staaten sind dabei angehalten, ihre Strategien langfristig auf das Erreichen dieser Ziele auszurichten. Zu den insgesamt 17 Zielen gehören zum Beispiel:

  • Bekämpfung von Armut
  • Sichere Ernährung für jeden auf der Welt
  • Gleichstellung von Mann und Frau
  • Ausreichend qualitativ hochwertige Wasserversorgung
  • Klimaschutz weltweit
  • Schutz der Meere und ihrer Flora und Fauna

Weitere Informationen dazu stellt auch die Bundesregierung zur Verfügung.

Nachhaltigkeit beeinflusst Konsum

Mittlerweile beeinflusst die Debatte auch die Konsumentscheidungen unter anderem in Deutschland. Wie die Statista Global Consumer Survey zeigt, haben 14 Prozent der Deutschen bereits aus Gründen der Nachhaltigkeit vom Kauf bestimmter Lebensmittel abgesehen. Zwölf Prozent haben gar ganze Marken von ihrer Einkaufsliste gestrichen und sechs Prozent boykottieren bestimmte Geschäfte oder Marken. Ähnliche Entwicklungen sind in der Mode- und Beauty-Branche zu beobachten.

Nachhaltige Auswirkungen auf die Finanzwelt

Wie viele andere Branchen hat das Thema auch die Finanzwirtschaft erreicht. Das Europäische Parlament hat im Sommer 2020 Kriterien für nachhaltige Investitionen verabschiedet, die unter anderem dabei helfen sollen, die Klimaziele einzuhalten. Neue Regeln sollen „Greenwashing“ verhindern und „grüne“ Investitionen fördern. Und das in einem europaweit geltenden Rahmen.

In der Versicherungswirtschaft trat im März 2021 die Transparenzverordnung in Kraft. Sie verlangt unter anderem von Unternehmen der Branche mit drei oder mehr Mitarbeitern, dass sie Kunden über die nachhaltigen Aspekte vermittelter Policen aufklären. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Rothmund Insights zeigt, dass diese Bemühungen einem Großteil der Kunden sehr wichtig sind. 53 Prozent der Befragten gaben an, bei der Wahl von Versicherern und ihren Produkten auf die Nachhaltigkeit zu achten. Jeder fünfte Verbraucher (22 Prozent) sieht Versicherer in der Verantwortung, ebenfalls zum Klimaschutz beizutragen.

Nachhaltigkeit bei der WWK

Die WWK stellt für nachhaltig interessierte Kunden die passive Anlagestrategie „WWK Basket ESG“ zur Verfügung. Das Fondsangebot umfasst zudem 28 nachhaltige Fonds, die allesamt die notwendigen ESG-Kriterien erfüllen. Die neue passive Anlagestrategie investiert in Investmentfonds, die das Thema ESG in ihren Anlagezielen fest verankert haben. Der Basket kann im Rahmen der fondsgebundenen Tarife ohne Garantie WWK Premium FondsRente ausgewählt werden. Bei der Produktreihe WWK IntelliProtect® 2.0 steht weiterhin der bisher schon bekannte WWK Basket Nachhaltigkeit zur Verfügung.

Wer sich als Verbraucher näher zu diesen Möglichkeiten informieren möchte, findet hier umfangreiche Informationen. Vermittler können sich zusätzlich hier informieren.

Titelbild: © anatoliy_gleb/stockAdobe.com

Teilen Sie diesen Beitrag:

Sie haben einen Fehler gefunden? Unsere Redaktion freut sich über einen Hinweis.

NewFinance Redaktion
NewFinance Redaktionhttps://www.newfinance.de
Hier bloggt die Redaktion der NewFinance zu allgemeinen und speziellen Themen rund um die Beratung in Sachen Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch zu Unternehmensthemen der WWK. Wir wünschen eine spannende und unterhaltende Lektüre!

Mehr vom Autor

WWK Expertenrunde: „Der Einsatz für die Altersvorsorge lohnt sich immer“

Herzlich willkommen zur WWK-Expertenrunde! Dr. Rainer Demski von der NewFinance und Maximilian Backhaus, Vertriebsdirektor Sonderdirektion bei den WWK Versicherungen, begrüßen Frank Mingers, Gunnar Ittershagen...

Die 50-30-20-Regel – gezielt sparen und Ausgaben kontrollieren

Die 50-30-20-Regel ist eine Methode, um die eigenen Finanzen besser zu ordnen. Wir erläutern, wie sie funktioniert.

Das Fondsuniversum der WWK: Garantiefonds

Was zeichnet Garantiefonds aus und warum kann es für Vermittler sinnvoll sein, aie ihren Kunden zu empfehlen?

Standpunkt

"In unserem Interview- und Podcast-Kanal sprechen wir über das, was ein Kollektiv und eine starke Gemeinschaft ausmacht. Mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche, mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Spitzensport. Herzlich Willkommen und viel Freude beim Lesen und Zuhören."

Thomas Heß
Bereichsleiter Marketing & Organisationsdirektor Partnervertrieb der WWK

WWK Expertenrunde: „Der Einsatz für die Altersvorsorge lohnt sich immer“

Herzlich willkommen zur WWK-Expertenrunde! Dr. Rainer Demski von der NewFinance und Maximilian Backhaus, Vertriebsdirektor Sonderdirektion bei den WWK Versicherungen, begrüßen Frank Mingers, Gunnar Ittershagen...

Saskia Drewicke: „Finanzielle Entscheidungen sind grundsätzlich ein hochemotionales Thema“

Finanzielle Entscheidungen sind häufig nicht rational. Über diese „Behavioral Finance“ spricht Saskia Drewicke im Standpunkt Podcasts.

Wissenswertes von der starken Gemeinschaft

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Aktuell

WWK Expertenrunde: „Der Einsatz für die Altersvorsorge lohnt sich immer“

Herzlich willkommen zur WWK-Expertenrunde! Dr. Rainer Demski von der NewFinance und Maximilian Backhaus, Vertriebsdirektor Sonderdirektion bei den WWK Versicherungen, begrüßen Frank Mingers, Gunnar Ittershagen...

Die 50-30-20-Regel – gezielt sparen und Ausgaben kontrollieren

Die 50-30-20-Regel ist eine Methode, um die eigenen Finanzen besser zu ordnen. Wir erläutern, wie sie funktioniert.

Das Fondsuniversum der WWK: Garantiefonds

Was zeichnet Garantiefonds aus und warum kann es für Vermittler sinnvoll sein, aie ihren Kunden zu empfehlen?