Pendlerpauschale – durch den Weg zur Arbeit regelmäßig Vermögen aufbauen

Durch das tägliche Pendeln zur Arbeit haben Arbeitnehmer nicht erst seit den gestiegenen Spritkosten viele Ausgaben. Immerhin haben Berufstätige in Form der Pendlerpauschale die Möglichkeit, die Fahrtkosten steuerlich geltend zu machen und dadurch eine deutliche Entlastung zu bekommen. Durch die Entfernungspauschale sparen berufstätige Pendler jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit Steuern ein. Diese Ersparnis kann im Rahmen eines Vermögensaufbaus für die spätere Rente investiert werden.

Was ist die Pendlerpauschale?

Die Entfernungspauschale (auch bekannt als Pendlerpauschale) gibt Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre Fahrtkosten zum Arbeitsplatz als Werbungskosten bei der Einkommensteuer geltend zu machen. Sinn und Zweck der Pendlerpauschale ist, dass Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen pendeln müssen, ihre finanzielle Belastung verringern. Die Entfernungspauschale ist unabhängig davon, welches Verkehrsmittel genutzt wird. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer die steuerliche Entlastung zum Beispiel für den eigenen Pkw, den Bus oder auch die Bahn erhalten.

Wie hoch ist die Entfernungspauschale?

Wie die hoch die Pendlerpauschale ausfällt hängt davon ab, wie weit die Strecke von Zuhause bis zum Arbeitsplatz ist. Bis zu einer Entfernung von 20 Kilometern können Pendler für den einfachen Fahrtweg 30 Cent pro Kilometer angeben. Für jeden weiteren Kilometer, also ab dem 21. Entfernungskilometer, gibt es seit 2022 sogar eine erhöhte Pendlerpauschale von 38 Cent je Kilometer. Bei einem einfachen Fahrtweg zur Arbeit von 40 Kilometern könnten somit pro Arbeitstag 13,60 Euro steuerlich als Werbungskosten angerechnet werden.

Was ist bei der Entfernungspauschale zu beachten?

Wer die Pendlerpauschale nutzen möchte, gibt die beruflich zurückgelegten Kilometer innerhalb der Einkommensteuererklärung an. Einige Punkte sollten Pendler berücksichtigen:

  • Die Pendlerpauschale darf nur für Tage angesetzt werden, an denen tatsächlich gearbeitet wurde.
  • Die Entfernungspauschale wird für die kürzeste Straßenverbindung zwischen Zuhause und Arbeitsplatz berücksichtigt.
  • Die Pendlerpauschale ist auf 4.500 Euro im Jahr gedeckelt. Allerdings können durch einen Nachweis auch höhere Beträge geltend gemacht werden, falls der Weg zur Arbeit mit dem eigenen Pkw oder einem Dienstwagen erfolgt.

Mobilitätsprämie für Geringverdiener

Neben der Entfernungspauschale gibt es seit 2021 die sogenannte Mobilitätsprämie. Sie soll verhindern, dass Geringverdiener benachteiligt werden. Diese hätten bei einem Einkommen unterhalb des Grundfreibetrages von 10.908 Euro nichts von einem höheren Werbungskostenabzug. Deshalb haben Geringverdiener die Möglichkeit, statt der Pendlerpauschale eine Mobilitätsprämie im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu beantragen.

Nach dem Festsetzen im Rahmen des Steuerbescheides wird die Prämie in Form einer Steuergutschrift ausgezahlt. Um die Mobilitätsprämie zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Versteuerndes Einkommen maximal 10.908 Euro
  • Einfacher Weg zur Arbeit mindestens 21 Kilometer
  • Mobilitätsprämie beträgt mindestens zehn Euro

Mit der Pendlerpauschale für das Alter vorsorgen

Durch die Pendlerpauschale haben viele Arbeitnehmer eine Steuerersparnis. Auf Basis der Mobilitätsprämie bekommen zum Beispiel Geringverdiener die Entlastung direkt vom Finanzamt gutgeschrieben. Das eingesparte Geld können Arbeitnehmer sehr gut für den Vermögensaufbau nutzen. Welches Vermögen aus einer gesparten Pendlerpauschale wachsen kann, zeigt das folgende Beispiel:

Ersparnis durch die Pendlerpauschale pro Jahr: 1.000 Euro
Zeitraum: 30 Jahre
Rendite der Anlage/Vermögensaufbau: 6 Prozent p.a.
Vermögen nach 30 Jahren: rund 84.000 Euro

Diese Summe verrentet führt bei einem Rentenfaktor von 30 zu einer lebenslangen Rente von monatlich ca. 250 Euro. Zur Privatvorsorge bietet die WWK zum Beispiel mit der WWK Premium FondsRente 2.0 eine gute Lösung.

Ein Tipp für den Vermittler

Vermittler sprechen die Pendlerpauschale und die Mobilitätsprämie im Beratungsgespräch an. Sie zeigen den auf, dass diese jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit zum Beispiel 250 Euro an Rente verdienen. Ein ähnlicher Ansatz kann sein, das Auto stehen zu lassen und durch die geringeren Kosten (Bahnticket im Vgl. zu Benzinkosten) noch mehr durch die Pendlerpauschale zu sparen – und wiederum jeden Tag ein Vermögen aufbauen zu können.

Beitragsbild: © Friends Stock / stock.adobe.com

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