Es scheppert im Herbst: Wildunfälle nehmen zu

Oktober 2021: Ein 49-jähriger „Auto-YouTuber“ fährt mit 247 Stundenkilometern über die Autobahn 45. Dann geschieht es: Innerhalb eines Augenblicks sind zwei Wildschweine vor seiner Motorhaube. Es kommt zum Crash, keines der beiden Schweine überlebt. Am Auto entstehen Schäden, der Fahrer jedoch kommt glimpflich davon.

In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Wildunfälle jedes Jahr. Außerdem werden sie derzeit deutlich teurer: Nicht nur wegen der Frequenz, sondern auch wegen teurer Ersatzteile. Die WWK bietet einen finanziellen „Airbag“.

Wildunfälle in Zahlen

Im Jahr 2022 haben die deutschen Autoversicherer rund 265.000 Wildunfälle registriert, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Im Schnitt kollidiere alle zwei Minuten ein kaskoversicherter Pkw mit einem Wildtier. „Allerdings ist die Gefahr eines Wildunfalls übers Jahr ungleich verteilt“, sagt der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen in einer Meldung dazu. „Besonders hoch ist das Risiko in den Monaten April und Mai sowie Oktober bis Dezember. Gerade in den kommenden Wochen sollten Autofahrer also besonders vorsichtig fahren.“ Insgesamt schlugen die Wildunfälle mit über 950 Millionen Euro bei den deutschen Versicherern zu Buche.

Teure Reparaturen

Dabei treiben vor allem zwei Faktoren die Kosten hoch. Erstens steigt die Zahl der Wildunfälle an – das zeigt zum Beispiel die Wildunfallstatistik des Deutschen Jagdverband. Zum Vergleich: In der Statistik 2014/2015 hatte es 183.100 Wildunfälle mit Rehwild gegeben, danach folgten die mit Schwarzwild (23.300) und Damwild (3.800). Sieben Jahre später lag die Zahl der Unfälle mit Rehwild bei 209.300.

Und zweitens werden Reparaturen immer teurer. 2022 zahlten die Versicherer für einen Wildunfall knapp 3.600 Euro, also rund 300 Euro mehr als im Vorjahr. „Für diesen Anstieg gibt es zwei Gründe: Die Karosserieteile, die nach Wildunfällen häufig ausgetauscht werden müssen, sind deutlich teurer geworden – und die Kfz-Werkstätten verlangen höhere Stundensätze“, erklärt Asmussen. Dafür sind sowohl die gestiegenen Stundenlöhne in den Werkstätten als auch die mittlerweile hohen Ersatzteilpreise verantwortlich.

Was tun beim Wildunfall?

Gerade in der düsteren Jahreszeit ist die Gefahr für Wildunfälle groß. Der ADAC rät hier zu einem vorausschauenden Fahren und einer Anpassung der Geschwindigkeit an die schlechteren Sichtverhältnisse. Am höchsten ist das Risiko hier in der Morgen- und der Abenddämmerung sowie bei Nacht und Nebel. Falls Wild auf die Fahrbahn gerät, sollten Autofahrer von halsbrecherischen Ausweichmanövern absehen.

„Ist ein Unfall unvermeidlich, sollte man nicht versuchen auszuweichen, sondern voll bremsen und die Spur halten. Unkontrolliertes Ausweichen könnte mit einer Kollision gegen einen Baum oder mit dem Gegenverkehr tödlich enden“, warnt Wolfgang Lieberth.

Kfz-Versicherung von der WWK

Mit der Kfz-Versicherung der WWK können Vermittler ihren Kunden einen finanziellen „Airbag“ verschaffen, der die durch Unfälle vielfältiger Natur entstehenden Kosten abdeckt. Das geht mit der Teilkaskoversicherung los: Sie zahlt bei Beschädigung, Zerstörung, Verlust oder Totalschaden des Fahrzeugs oder mitversicherter Teile durch folgende Ereignisse:

  • Brand
  • Sturm/Hagel und Überschwemmung
  • Diebstahl
  • Kurzschlussschäden an der Verkabelung
  • Zusammenstoß mit Tieren jeder Art
  • Glasbruch
  • Weitere

Die Vollkasko-Versicherung ergänzt diesen Schutz und zahlt zusätzlich bei Beschädigung, Zerstörung, Verlust oder Totalschaden des Fahrzeugs (oder mitversicherter Teile) durch etwa Unfälle oder böswillige Handlungen Dritter.

Zusätzlich ist es Kunden möglich, ihren Versicherungsschutz mittels verschiedener Zusatzbausteine individuell zu erweitern. Weitere Informationen dazu finden Interessierte hier auf der Homepage.

Und warum ist die Kfz-Versicherung auch im bald anstehenden Weihnachtsurlaub so wichtig? Das verraten wir im Beitrag „Von Diebstahl bis Reiserücktritt“.

Titelbild: © Halfpoint / stock.adobe.com
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