Zielgruppe Familien: Viele Stimmen, ein Produkt

Gerade junge Familien verlangen zunehmend passgenaue Produkte für ihre Absicherung. Was steckt dahinter und wie tickt die Zielgruppe? Wir geben einen Überblick.

Familien unter der Lupe

Dabei stellt sich zuerst die Frage: Wie sieht die Familie in Deutschland überhaupt aus? Die Antwort darauf bietet der Familienreport 2020 „Familie heute“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für viele Menschen in Deutschland und Europa ist die Familie der wichtigste Lebensbereich, eine tragende Säule für das Miteinander und Rückhalt in Notsituationen. Die häufigste Familienform sind verheiratete Eltern. Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge gibt es derzeit 11,6 Millionen Familien mit Kindern, allerdings nimmt auch die Zahl der Lebensgemeinschaften weiter zu (elf Prozent aller Familien). Fast jede fünfte Familie (19 Prozent) besteht aus einem alleinerziehenden Elternteil und Nachwuchs.

Eine Frage des Nachwuchses

Deutsche Kinder wachsen häufiger bei verheirateten Eltern auf als im europäischen Durchschnitt. Die Ein-Kind-Familie ist dabei mit fast 36 Prozent die häufigste Familienform in der Bundesrepublik. Beim Kinderwunsch sieht der Familienreport einen positiven Trend – fast zwei Drittel der 16- bis 29-Jährigen hegt den Plan, Nachwuchs zu bekommen. Allerdings bleibt die Geburtenrate noch hinter dem Kinderwunsch zurück. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt, ist die Kinderlosigkeit bei deutschen Akademikerinnen besonders hoch.

In Sachen Heirat sind die Deutschen konstant aktiv und aktuell halten die Ehen länger – das zeigen die steigenden Zahlen der Eheschließungen und die zunehmende Ehedauer bis zur Scheidung.

Wirtschaftliche Lage

Eine pauschale Einschätzung der wirtschaftlichen Lage deutscher Familien ist nur bedingt möglich, da Familien aus allen sozialen Schichten kommen. Die große Mehrheit aber empfindet ihre wirtschaftliche Lage als gut oder sogar sehr gut. Mittlerweile ist eine deutliche Verschiebung bei der Gewichtung der Aufgabenteilung zwischen den Eltern ersichtlich. Zwei Drittel der Bevölkerung erwarten heute, dass sich auch der Vater um die Kinder kümmert, sich stark im Familienalltag engagiert und die Ehefrau unterstützt. Das Rollenbild der Frau, die sich um Haushalt und Familie kümmert, erodiert zunehmend. Mütter arbeiten immer häufiger in höheren Stundenumfängen und erzielen damit existenzsichernde Einkommen. Das wiederum sorgt laut Familienreport für ein höheres Maß an finanzieller Absicherung.

Im selben Zuge steigt die Beteiligung der Väter am Elterngeld. Zwischen 2008 und 2017 verdoppelte sich ihr Anteil von 21 Prozent auf 40,4 Prozent.

Die doppelte Zielgruppe

Familien sind bekanntlich wegen der zahlreichen Meilensteine in ihrem Leben für verschiedene Branchen eine hochinteressante Zielgruppe. Sei es eine Hochzeit, ein Umzug, das erste Kind oder ein Hauskauf – allzu oft nehmen sie Kredite, Versicherungen oder Anlageprodukte in Anspruch. Verglichen mit der restlichen Bevölkerung kaufen Eltern häufiger ein Auto oder ein Haus. Auch die Fahrt in den Urlaub findet für Eltern öfter statt als für Singles. Wie eine Studie von YouGov zeigt, gelten Familien nicht nur wegen ihrer breit gestreuten Interessen, sondern vor allem wegen der Beeinflussung durch den Nachwuchs als „doppelte“ Zielgruppe. Dabei sind jüngere Kinder zwischen vier und zwölf Jahren oftmals „überzeugender“ als Teens zwischen 13 und 18 Jahren. In ihrem Konsumverhalten sind deutliche Unterschiede zu erkennen, die Trends widerspiegeln:
Eltern von Kindern zwischen dem vierten und zwölften Lebensjahr kaufen häufiger Kinder Überraschung, Lego und Decathlon-Produkte, außerdem nutzen sie den Immobilienvergleicher Immobilienscout 24 öfter.

Eltern von Teenagern dagegen sind eher Kunden von Modemarken wie Hollister und Adidas – und sind häufiger beim Reiseportal Booking zu finden.

Die Stimme der Gemeinschaft

Abschließend gilt es zu beachten, dass Entscheidungen innerhalb einer Familie nicht mehr nur von einer Person gefällt werden. Sei es nun die Entscheidung um den Brotaufstrich, um das neue Auto, die Urlaubsreise oder eben Versicherungsprodukte – die Entscheidung geht nicht von einem Entscheider aus, sondern von der Gemeinschaft. Dabei kann es sein, dass die Kinder sogar einen wesentlichen Einfluss haben, ohne es selbst zu merken. Die Familie ist daher eine heterogene Zielgruppe.

Umfassend für den notwendigen Schutz der Kleinsten sorgen? Das WWK StarterPaket Kids 2.0 bietet hier die optimale Lösung!

Dieses Paket vereint Kapitalaufbau mit einem breit gefächerten Anlageuniversum, sowie der Option, jederzeit oder bei besonderen Anlässen, wie beispielsweise Geburtstagen, Kapital zuzuzahlen oder auch zu entnehmen für Führerschein, Studium etc.. So lässt sich das Paket kinderleicht an das Leben Ihres Kindes anpassen. Zudem besteht die Möglichkeit in Zukunft die Arbeitskraft des versicherten Kindes ohne erneute Gesundheitsprüfung abzusichern, sowie den „Abenteurerschutz“ als Absicherung gegen das Unfallrisiko.

Der „Abenteurerschutz“ als Unfallabsicherung bietet drei leistungsstarke Pakete. So haben Sie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bei Versicherungssumme und Beitrag. Alle drei Pakete beinhalten:

  • Kapitalleistung bei Invalidität
  • Krankenhaustagegeld inkl. Genesungsgeld
  • Kapitalleistung bei schweren Erkrankungen

Das Besondere: Bei Invalidität durch Schulunfälle leistet die WWK in doppelter Höhe!

Weitere Informationen dazu gibt es im Beitrag „Sicherheit auf drei Säulen“.

Titelbild: © Davide Angelini / stock.adobe.com

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